(Buch des Monats, in »Blätter« 11/2009, Seite 121-123)
Es ist gut für die Deutschen in West und Ost, dass sich die früheren Bewohner der DDR seit einer Weile gegen die Besatzer- und Siegerpolitik der Westdeutschen zu wehren beginnen und mehr und mehr Bücher zu diesem Thema erscheinen. Eine der Vorkämpferinnen ist Daniela Dahn; schon 1996 erschien ihr Erfolgsbuch „Westwärts und nicht vergessen“. […]
Je länger die Nazizeit und der Zweite Weltkrieg vorüber sind, desto mehr NS-Gegner gibt es – vor allem in West-Deutschland. Manche müssen sich gar selbst dazu befördern, wie etwa der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker in der Ausgabe des „Spiegel“ vom 24. August. […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 1/2008, Seite 13-15)
Seit der Stabübergabe an Gordon Brown im letzten Sommer beginnt in England ein Stern zu glänzen, den man längst für ausgeglüht gehalten hatte: nämlich der Tony Blairs. Und er glänzt umso mehr, je mehr die anhaltende Pannenserie seinen Doch-Noch-Nachfolger, den schon als ewigen Finanzminister apostrophierten Gordon Brown, ins dunkle Tal der Tränen bugsiert. […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 12/2005, Seite 1427-1429)
Wenn es nicht gerade um Adolf Hitler, Welt- oder „Blitzkrieg“ geht, kommt die Bundesrepublik bei den Briten in der Regel kaum vor. Ihnen ist Deutschland immer noch irgendwie unheimlich, unberechenbar und eher gefährlich. […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 2/2005, Seite 150-152)
Ein wenig bösartig, aber nicht ganz ohne Grund nennen viele Briten ihren Premierminister Tony Blair den Pudel George W. Bushs, weil er dem amerikanischen Präsidenten schon lange in fast allem hinterherläuft. Aber in gewisser Weise ist das ganze Großbritannien der Pudel der USA - man nennt das vornehm und diskret die "special relationship" zum großen amerikanischen Bruder. […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 9/2004, Seite 1048-1051)
Anders als Deutschland kommt Großbritannien über die Kontroversen wegen des Irakkrieges nicht zur Ruhe. Das ist auch kein Wunder, denn der britische Premierminister Tony Blair hatte diesen Krieg mit (fast) allen Mitteln forciert und befördert. […]
(Kommentare und Berichte, in »Blätter« 3/2004, Seite 279-283)
Die letzte Januarwoche, so prophezeiten manche britische Auguren, werde für Tony Blair die schwerste seiner ganzen Regierungszeit werden. Es ist erst einmal anders gekommen: Am 27. Januar konnte die Labour-Regierung ihr Programm der zukünftigen Studien- gebühren, wenn auch nur mit lediglich fünf Stimmen Mehrheit, doch noch durchsetzen. […]
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Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat die kapitalistische Welt in ihren Grundfesten erschüttert. Zugleich verschärfen sich die Menschheitsprobleme mit Blick auf Welthunger, Klima, Energie und Umwelt. Was sind Ursachen und Folgen dieser mehrdimensionalen Krise? Und wie kann sie politisch wirksam bekämpft werden?