Beiträge von Micha Brumlik | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Beiträge von Micha Brumlik

Die Überschreitung der Grenzen

Ernst Bloch und Seyla Benhabib

Das jüdische Pessachfest – in der christlichen Welt als Passah oder Passover bezeichnet – ist zwar nicht der höchste jüdische Feiertag, wohl aber der populärste. […]

Dort laufen die Mörder frei herum: Philip Kerr - Das Janusprojekt

In diesem Monat begeht die Bundesrepublik ihren 60. Geburtstag. Sie hat sich während des Kalten Krieges als das deutlich bessere Modell einer nachnationalsozialistischen Staatsgründung erwiesen als die DDR, die vor 20 Jahren auslief wie eine undichte Badewanne. […]

Die Rückkehr des Reaktionärs

„Freiheit freilich. Aber zum Schlimmen Führt der Masse sich selbst Bestimmen. Und das Klügste, das Beste, Bequemste Das auch freien Seelen weitaus genehmste Heißt doch schließlich, Ich hab’s nicht Hehl Festes Gesetz und fester Befehl.“ […]

Die Ikonisierung Stauffenbergs

Stefan George, Karl Wolfskehl und das Geheime Deutschland

In Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“ berichtet der Erzähler, Serenus Zeitblom, über einen Zirkel völkischer Dunkelmänner, Professoren und Künstler, die sich im München der 20er Jahre treffen, um beifällig den Fortschrittsideen des späten 19. Jahrhunderts den Abschied zu geben. […]

Universalismus, Selbsthass oder jüdischer Antisemitismus

Der Streit um die richtige Solidarität mit Israel

Mehr als einhundert Jahre nach den ersten jüdischen Siedlungsversuchen im osmanischen Millyet Falestin, bald sechzig Jahre nach der Gründung des Staates Israel und nun bald vierzig Jahre nach der Eroberung der Westbank durch Israel scheint der Palästinakonflikt einer Lösung ferner zu sein denn je. […]

50 Jahre Blätter: Ein doppelter Geburtstagsgruß: Hannah Arendt und den Blättern gewidmet

Wollte ich den „Blättern“ zum Geburtstag etwas wünschen, dann wäre dies nach ihrer so erfolgreichen Fassadenrenovation nun noch ein neuer Titel – es ist auch für unsere Zeitschrift vonnöten, zeitgemäß aufzutreten. […]

Das Konservative Manifest

Udo di Fabios Kultur der Freiheit

Mit jedem Tag, den die Bundestagswahl näher rückt, scheint das Entsetzen über das geistig-ideelle Vakuum zuzunehmen, das sich in der Union als künftiger Regierungspartei offenbart. […]

Barbarei aus Gefälligkeit?

(Streitgespräch)

Arning: Die geschichtspolitischen Debatten im Jahr der 60. Wiederkehr des Endes des Nationalsozialismus werden maßgeblich durch das neue Buch von Götz Aly, "Hitlers Volksstaat – Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus" geprägt. […]

Holocaust und Vertreibung

Das ambivalente Gedenken der Kriegskindergeneration

Der dem Rechtsradikalismus zuneigende Historiker Ernst Nolte beklagte vor gut 20 Jahren, dass die nationalsozialistische Vergangenheit nicht vergehen wolle. Daran war so viel richtig, als historische Vergangenheiten nur so weit präsent und lebendig sind, wie es Menschen gibt, die sich ihrer erinnern wollen. […]

Zu einer Theorie des Völkermords

Wie andere Delikte auch, erweist sich jene Art des Verbrechens, die uns nach den Erfahrungen der "Holocaust" oder "Shoah" genannten millionenfachen Erschießung oder Vergasung der europäischen Juden durch hunderttausende nationalsozialistische Deutsche wie keine andere moralisch aufbringt, als Ergebnis eines komplexen Zuschreibungsprozesses. […]

Die politische Form der globalisierten Welt

Jürgen Habermas zum 75. Geburtstag

Die jetzt bekannt gewordenen Vorwürfe gegen Angehörige der US-amerikanischen Besatzungsarmee am Tigris, wahllos und ohne Haftbefehl eingesperrte Iraker gefoltert zu haben, besiegeln den moralischen Bankrott des "Krieges gegen den Terror". […]

Im Hause des Henkers

Fritz Bauer und die Selbstaufklärung der Republik

Vor vierzig Jahren, von der Eröffnung am 20. Dezember 1963 bis zur Verkündung der Urteile am 19. und 20. August 1965, fand in Frankfurt am Main der erste Auschwitzprozess statt. Treibende Kraft hinter dem Verfahren war der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer. Das nach ihm benannte Fritz Bauer Institut eröffnete am 27. März d.J. […]

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