(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 12/2009, Seite 87-93)
Das jüdische Pessachfest – in der christlichen Welt als Passah oder Passover bezeichnet – ist zwar nicht der höchste jüdische Feiertag, wohl aber der populärste. […]
(Buch des Monats, in »Blätter« 5/2009, Seite 113-115)
In diesem Monat begeht die Bundesrepublik ihren 60. Geburtstag. Sie hat sich während des Kalten Krieges als das deutlich bessere Modell einer nachnationalsozialistischen Staatsgründung erwiesen als die DDR, die vor 20 Jahren auslief wie eine undichte Badewanne. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 2/2008, Seite 55-65)
„Freiheit freilich. Aber zum Schlimmen Führt der Masse sich selbst Bestimmen. Und das Klügste, das Beste, Bequemste Das auch freien Seelen weitaus genehmste Heißt doch schließlich, Ich hab’s nicht Hehl Festes Gesetz und fester Befehl.“ […]
Stefan George, Karl Wolfskehl und das Geheime Deutschland
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 10/2007, Seite 1209-1220)
In Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“ berichtet der Erzähler, Serenus Zeitblom, über einen Zirkel völkischer Dunkelmänner, Professoren und Künstler, die sich im München der 20er Jahre treffen, um beifällig den Fortschrittsideen des späten 19. Jahrhunderts den Abschied zu geben. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 4/2007, Seite 419-430)
Mehr als einhundert Jahre nach den ersten jüdischen Siedlungsversuchen im osmanischen Millyet Falestin, bald sechzig Jahre nach der Gründung des Staates Israel und nun bald vierzig Jahre nach der Eroberung der Westbank durch Israel scheint der Palästinakonflikt einer Lösung ferner zu sein denn je. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 12/2006, Seite 1479-1490)
Wollte ich den „Blättern“ zum Geburtstag etwas wünschen, dann wäre dies nach ihrer so erfolgreichen Fassadenrenovation nun noch ein neuer Titel – es ist auch für unsere Zeitschrift vonnöten, zeitgemäß aufzutreten. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 9/2005, Seite 1059-1070)
Mit jedem Tag, den die Bundestagswahl näher rückt, scheint das Entsetzen über das geistig-ideelle Vakuum zuzunehmen, das sich in der Union als künftiger Regierungspartei offenbart. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 7/2005, Seite 796-810)
Arning: Die geschichtspolitischen Debatten im Jahr der 60. Wiederkehr des Endes des Nationalsozialismus werden maßgeblich durch das neue Buch von Götz Aly, "Hitlers Volksstaat – Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus" geprägt. […]
Das ambivalente Gedenken der Kriegskindergeneration
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 5/2005, Seite 549-563)
Der dem Rechtsradikalismus zuneigende Historiker Ernst Nolte beklagte vor gut 20 Jahren, dass die nationalsozialistische Vergangenheit nicht vergehen wolle. Daran war so viel richtig, als historische Vergangenheiten nur so weit präsent und lebendig sind, wie es Menschen gibt, die sich ihrer erinnern wollen. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 8/2004, Seite 923-932)
Wie andere Delikte auch, erweist sich jene Art des Verbrechens, die uns nach den Erfahrungen der "Holocaust" oder "Shoah" genannten millionenfachen Erschießung oder Vergasung der europäischen Juden durch hunderttausende nationalsozialistische Deutsche wie keine andere moralisch aufbringt, als Ergebnis eines komplexen Zuschreibungsprozesses. […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 6/2004, Seite 675-681)
Die jetzt bekannt gewordenen Vorwürfe gegen Angehörige der US-amerikanischen Besatzungsarmee am Tigris, wahllos und ohne Haftbefehl eingesperrte Iraker gefoltert zu haben, besiegeln den moralischen Bankrott des "Krieges gegen den Terror". […]
(Analysen und Alternativen, in »Blätter« 4/2004, Seite 491-497)
Vor vierzig Jahren, von der Eröffnung am 20. Dezember 1963 bis zur Verkündung der Urteile am 19. und 20. August 1965, fand in Frankfurt am Main der erste Auschwitzprozess statt. Treibende Kraft hinter dem Verfahren war der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer. Das nach ihm benannte Fritz Bauer Institut eröffnete am 27. März d.J. […]
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Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat die kapitalistische Welt in ihren Grundfesten erschüttert. Zugleich verschärfen sich die Menschheitsprobleme mit Blick auf Welthunger, Klima, Energie und Umwelt. Was sind Ursachen und Folgen dieser mehrdimensionalen Krise? Und wie kann sie politisch wirksam bekämpft werden?