Kuba in Afrika | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kuba in Afrika

von Gerhard Drekonja-Kornat

Im Rahmen der afrikanischen Tragödien gab es im April 2002 einen Lichtblick, als Angolas Zentralregierung mit der längst zu einer marodierenden Soldateska verkommenen UNITA einen Waffenstillstand unterzeichnete. Wenige Wochen zuvor war deren Chef Jonas Savimbi in einem seiner letzten Schlupfwinkel aufgestöbert und erschossen worden. Savimbis Traum bestand darin, Angola der westlichen Allianz einzugliedern. Im Kontext des damaligen Kalten Kriegs brachte ihm dies die Unterstützung des Apartheid-Regimes in Südafrika und der Vereinigten Staaten ein. Fast hätte er sein Ziel im November 1975 erreicht – wären die Kubaner nicht dazwischengefahren.

(aus: »Blätter« 12/2002, Seite 1438-1442)
Themen: Afrika, Krieg und Frieden und Lateinamerika

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