Wie immer die Wahlen zur französischen Nationalversammlung am 9. und 16. Juni ausgehen – die aus diesem „dritten Wahlgang“ des Jahres hervorgehende Mehrheit ebenso wie die in die Opposition verwiesenen Parteien dürften noch lange mit Aufräum- und Reorientierungsarbeiten zu tun haben. Gleiches gilt für den unter so außergewöhnlichen Umständen neu- und wiedergewählten Präsdenten der Republik. Selten hat ein französischer Wahlgang derartige Schockwellen ausgelöst wie der vom 28. April 2002. Was wirklich geschah, analysieren und kommentieren im Folgenden Joachim Schild, Jochen Steinhilber und Rainer Rochlitz aus unterschiedlichen Blickwinkeln. – D. Red
(aus: »Blätter« 6/2002, Seite 707-710)
Themen: Parteien, Demokratie und Europa