Vier Wochen lang kämpfte die IG-Metall mit einem Streik gegen die Unternehmerverbände, die Politik und die öffentlichen Medien für die Angleichung der Arbeitszeit ostdeutscher Metaller an das gegenwärtige Westniveau. Anfang Juli d. J. brach sie diesen harten und langwierigen Arbeitskampf ab,1 weil die Streikbereitschaft ihrer Mitglieder unter dem massiven Druck öffentlicher Kampagnen zu bröckeln begann, während die Auseinandersetzung in der Gewerkschaftsspitze über das Vorgehen zunahm.
(aus: »Blätter« 8/2003, Seite 1003-1005)
Themen: Gewerkschaften, Arbeit, Ostdeutschland und Wirtschaft