Den Anfang machte diesmal Frankfurt. Mehr als 5000 Studierende der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität beschlossen am 4. November 2003 einen Streik, um gegen die Einführung von Studiengebühren durch die hessische Landesregierung unter Roland Koch (CDU) zu protestieren. Wenige Tage später schlossen sich weitere Hochschulen an. Schnell kam so eine Protestlawine in Fahrt, die bald auch auf andere Bundesländer übergriff. Plötzlich begann sich fast überall an den deutschen Unis Unmut zu regen. Im Dezember zählte der "Spiegel" mindestens 43 Städte, in denen Studierende auf die Straßen gingen.1 Und am 13.
(aus: »Blätter« 2/2004, Seite 179-182)
Themen: Wissenschaft, Bildungspolitik und Parteien