Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir Kapitalismuskritik? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir Kapitalismuskritik?

von Elmar Altvater

Wem britischer Empirismus nicht gänzlich fremd ist und wer noch nicht vergessen hat, dass wir im Jahre 2005 das „Schillerjahr“ begangen haben, wird wissen, dass der Titel dieser Abschiedsvorlesung den der Antrittsvorlesung von Friedrich Schiller paraphrasiert. Er hat sie am 26. Mai des Revolutionsjahres 1789 an der Universität Jena gehalten. Schiller versuchte eine Antwort auf die selbst gestellte Frage: „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?“ Kapitalismuskritik lag dem idealistischen Geist selbstverständlich fern, auch weil es den Kapitalismus erst in unzusammenhängenden, prototypischen Formen gab.

(aus: »Blätter« 4/2006, Seite 457-468)
Themen: Kapitalismus, Arbeit und Wirtschaft

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