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Die Globalisierung frisst ihre Schöpfer

von William Pfaff

Zu den bemerkenswerten Zügen der jüngsten US-Kongresswahlen zählt der „Populismus“ der Wähler, wie Kommentatoren den ökonomischen Protest nannten, der in deren Votum offenkundig auch steckt. Amerikanischen (und europäischen) Wählern geht zunehmend auf, dass die mit der Globalisierung verbundenen Versprechungen – sowohl aus dem Munde gelehrter Ökonomen wie von Wirtschaftsführern und Politikern – nicht gehalten wurden.

Den Arbeitnehmern der reichen Länder hatte man versprochen, am Ende würden auch sie von der Globalisierung profitieren. Stattdessen müssen sie nun feststellen, dass wohl ihre Länder reicher werden, desgleichen Unternehmen und Manager, gewöhnliche Arbeitnehmer aber objektiv ärmer.

(aus: »Blätter« 1/2007, Seite 40-41)
Themen: Arbeit und Globalisierung

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