Das Ergebnis der amerikanischen Kongresswahlen vom vergangenen November war unmissverständlich, und das in vieler Hinsicht. Die Demokraten gewannen eine klare Mehrheit im Repräsentantenhaus und verfügen dort nun über 232 der 435 Sitze gegenüber 199 Sitzen der Republikaner. Auch im Senat beanspruchen die Demokraten jetzt die Mehrheit für sich, allerdings mit einem wesentlich geringeren Vorsprung vor den Republikanern, nämlich mit 51 zu 49 Sitzen. Zur demokratischen Mehrheit zählt auch der „Unabhängige Demokrat“ Joseph Lieberman, der in einer Vielzahl politischer Fragen, besonders in der Außenpolitik, mit den Republikanern stimmen könnte.
(aus: »Blätter« 1/2007, Seite 43-53)
Themen: USA und Krieg und Frieden