Spätestens seit dem Ende des Ersten Weltkriegs steht und fällt die kapitalistische Industrialisierung mit der Verfügbarkeit von Öl. Wenn jedoch derzeit über die Reichweite der weltweiten Erdölvorkommen diskutiert wird, dann zumeist auf Grundlage sehr optimistischer Schätzungen. Diese werden überwiegend von der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris erstellt, die sich wiederum auf Daten der US-amerikanischen Bundesbehörde für geologische Studien stützt.1 Dabei lassen sich bereits heute am Marktverhalten Entwicklungen ablesen, die diesen offiziellen Daten von Grund auf widersprechen.
(aus: »Blätter« 7/2007, Seite 837-844)
Themen: Kapitalismus, Globalisierung, Krieg und Frieden und Wirtschaft