Ende Januar d.J. leitete der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag einen Präzedenzfall ein, der von Menschenrechtsaktivisten als notwendiges Signal der internationalen Gemeinschaft begrüßt wurde: Das Gericht erhob Anklage gegen den Warlord Thomas Lubanga, der während des kongolesischen Bürgerkriegs die „Union Kongolesischer Patrioten“ anführte und als Kommandant ihres militärischen Arms, so die Anklage, zahlreiche Kindersoldaten rekrutieren ließ.1
(aus: »Blätter« 3/2007, Seite 285-288)
Themen: Afrika und Bildungspolitik