„Burma explodes“ – Birma explodiert, kommentierte der Menschenrechtsaktivist Aung Zaw in der im Exil herausgegeben Zeitung „The Irrawaddy“1 die Demonstrationen von Ende September. In der Nähe der Sule-Pagode im Zentrum der ehemaligen Hauptstadt Yangon waren an mehreren Tagen ungefähr 100 000 Menschen gegen die Militärregierung auf die Straße gegangen – das größte öffentliche Aufbegehren seit den Demokratiedemonstrationen des Jahres 1988. Und wie damals wurden die Demonstrationen gewaltsam niedergeschlagen und zahlreiche Menschen ermordet.
(aus: »Blätter« 11/2007, Seite 1304-1308)