Die Bespitzelung seiner Mitarbeiter per Kamera hat den Discounter Lidl erneut in die Schlagzeilen gebracht. Dabei prangerte schon 2004 das von Verdi veröffentlichte „Schwarzbuch Lidl“ unwürdige Arbeitsbedingungen an: Behinderung von Betriebsratswahlen, Arbeitsüberlastung bei enger Zeitvorgabe, Stress und unbezahlte Überstunden – auch für andere Discounter wie Schlecker ist Personal offenbar nicht mehr als ein ärgerlicher Kostenfaktor.
(aus: »Blätter« 6/2008, Seite 12-17)
Themen: Arbeit und Gewerkschaften