US-Präsident Barack Obama hatte angekündigt, die Menschenrechtsverletzungen und die Folterpraxis der Bush-Ära zu beenden. An einer Strafverfolgung von Verantwortlichen sei ihm dabei jedoch nicht gelegen, vielmehr wolle er lieber „nach vorne“ blicken. Der soeben teilweise veröffentlichte Untersuchungsbericht des ehemaligen CIA-Generalinspekteurs aus dem Jahr 2004 lässt jetzt jedoch kaum mehr zu, es bei einem folgenlosen Eingestehen des lange Geleugneten bewenden zu lassen.
(aus: »Blätter« 10/2009, Seite 90-100)
Themen: Menschenrechte und USA