In letzter Minute haben sich Regierung und Opposition in Washington auf einen Staatshaushalt geeinigt. Der „Kompromiss“ folgt allerdings weitgehend den Forderungen der Republikaner: Er sieht massive Belastungen für die unteren und mittleren Schichten sowie Einschnitte ins soziale Netz vor, während die Steuergeschenke für die Reichsten nicht angetastet werden. Damit steht fest: Getrieben von der strammrechten Tea Party droht den USA der Übergang zu einer Brüningschen Politik der Haushaltssanierung inmitten der wirtschaftlichen Talsohle.
(aus: »Blätter« 9/2011, Seite 52-55)
Themen: USA und Wirtschaft