Alles Lehman, oder was? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Alles Lehman, oder was?

Der Kapitalismus befindet sich in der schwersten Krise seit der Großen Depression 1929. Wo liegen die Ursachen, und was muss getan werden, um die entfesselten Finanzmärkte zu bändigen?

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Aus der Krise nichts gelernt

Die Mythen der Mainstream-Ökonomie

von Ulrike Herrmann
Am 9. August 2017 jährt sich der Beginn der globalen Finanzkrise bereits zum zehnten Mal. […]

Die Herrschaft der Superreichen

Die Macht der Geldelite und die Kapitulation der Politik

von Harald Schumann
Im vergangenen Januar veröffentlichte die Hilfsorganisation Oxfam eine verblüffende Statistik: Demnach verfügen die 62 reichsten Erdenbürger über ein Finanzvermögen von 1,76 Billionen Dollar. Das sei, berichtete Oxfam, so viel wie die ganze ärmere Hälfte der Menschheit besitzt, also mehr als 3,6 Milliarden Menschen. […]

Die Wiederkehr der Dreißiger Jahre?

von Paul Mason
Derzeit folgen die Ereignisse einander mit rasender Geschwindigkeit: der Brexit, der Putschversuch in der Türkei, islamistische Massaker in Frankreich, die Einkreisung von Aleppo, die Kandidatur von Donald Trump. […]

Die neue Schuldknechtschaft und der Siegeszug der Finanzoligarchie

von Michael Hudson
Während der Hochzeit der Industriellen Revolution ging man davon aus, dass der ökonomische Fortschritt stetig und universell sein werde, weil die Technologie universell ist. […]
Foto: misterQM / photocase.de

Blackrock-Kapitalismus

Das neue transatlantische Finanzkartell

von Werner Rügemer
Seit der „Finanzkrise“ stagnieren die Volkswirtschaften der westlichen Welt. […]

Im Endspielmodus

Siegt sich der Kapitalismus tatsächlich zu Tode?

von Wolfgang Engler
In einem glänzenden Essay, der im Frühjahr dieses Jahres in zwei Folgen in den „Blättern“ erschien,[1] analysiert Wolfgang Streeck die Entwicklung des Kapitalismus seit der Mitte der 1970er Jahre und wagt eine Prognose über den weiteren Lauf der Dinge. […]

Katastrophenkapitalismus, Teil I

Wachstum bis zum Untergang

von David Harvey
Ökologische Katastrophen, soziales Elend und millionenfache Flucht: Dass der globale Kapitalismus derzeit an seine Grenzen stößt, ist offenkundig. Wie aber könnten taugliche Alternativen zum Katastrophenkapitalismus aussehen? […]

Wie wird der Kapitalismus enden? Teil II

von Wolfgang Streeck
Könnte es tatsächlich sein, dass der siegreiche Kapitalismus sich selbst zum schlimmsten Feind geworden ist? […]

Wie wird der Kapitalismus enden? Teil I

von Wolfgang Streeck
Gegenwärtig ist das Gefühl weit verbreitet, dass der Kapitalismus sich in einem kritischen Zustand befindet, kritischer als irgendwann sonst seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.[1] Im Rückblick erweist sich, dass der Crash des Jahres 2008 lediglich die jüngste einer langen Abfo […]

Thomas Piketty und das Märchen vom Gleichheitskapitalismus

von Rainer Rilling
Endlich ist Thomas Pikettys „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ auch auf Deutsch erschienen. Bereits im Vorfeld hatte das neue „Kapital“ für großes Aufsehen gesorgt. Dabei handelt es sich um ein Buch, das im „Niemandsland“ zwischen Ökonomie und Geschichte wandert. Der Autor rechnet es der „politischen Ökonomie“ zu. […]

Thomas Piketty oder Die Vermessung der Ungleichheit

von Paul Krugman
Der Name Thomas Piketty dürfte sich bisher kaum allgemeiner Bekanntheit erfreut haben. […]

Geheimwaffe TTIP: Der Ausverkauf der öffentlichen Güter

von Thomas Fritz
Die Verteidiger der öffentlichen Dienstleistungen sind Kummer gewohnt. Nicht nur auf nationaler Ebene führen sie einen permanenten Abwehrkampf gegen Privatisierung und Liberalisierung, sondern auch auf europäischem und internationalem Parkett. […]

Euroabwicklung: Der finale Schritt in den Wirtschaftskrieg

von Stephan Schulmeister
In seinem Buch „Gekaufte Zeit“ wie auch in seinen Artikeln in den „Blättern“ plädiert Wolfgang Streeck für eine geordnete „Abwicklung“ der Europäischen Währungsunion. […]

Vom DM-Nationalismus zum Euro-Patriotismus?

Eine Replik auf Jürgen Habermas

von Wolfgang Streeck
In seiner Rezension meines Buches „Gekaufte Zeit“ diagnostiziert Jürgen Habermas bei mir „nostalgische“ Gefühle für den guten alten Nationalstaat.[1] Eigentlich hätte klar erkannt werden können, dass es mir nicht um den Nationalstaat als solchen geht […]

Austerität: Der Einsturz eines Glaubensgebäudes

von Paul Krugman
Ein Rechenfehler in einer wirtschaftswissenschaftlichen Studie – in gewöhnlichen Zeiten würde so etwas außerhalb der Zunft keinerlei Aufsehen erregen. […]

Vorwärts in die Vergangenheit?

Wolfgang Streecks verfehlte Wiederentdeckung der marxistischen Kapitalismuskritik

von Michael Brie
Selten wurde Kapitalismuskritik in Deutschland so begrüßt wie die von Wolfgang Streeck. […]

Pathologisches Lernen: Zypern als Exempel

von Rudolf Hickel
Das dilettantische Vorgehen der europäischen Eliten bei der „Rettung“ Zyperns hätte um Haaresbreite zu einer weiteren, dramatischen Zuspitzung der Eurokrise geführt. Sieht man davon – vorerst – einmal ab, kennzeichnen die neue Etappe jedoch auch mutige Tabubrüche. […]

Auf den Ruinen des Neoliberalismus

von Arne Heise
Nachdem sich in der Dezember-Ausgabe Wolfgang Streeck, Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln, kritisch mit der Krise der EU auseinandergesetzt hat, antwortet ihm hier sein hanseatischer Professorenkollege Arne Heise. […]

Deutschland, Deine Banken

Kasinos schließen, Stärken bewahren

von Rudolf Hickel
Wer hätte das für möglich gehalten: Fünf Jahre nach Beginn der Weltfinanzkrise – und rechtzeitig zum Bundestagswahlkampf – hat die Bundesregierung endlich ihre Antwort auf den Beinahezusammenbruch des Bankensystems präsentiert. […]

Europäischer Bankensozialismus

von Wieslaw Jurczenko
Die Finanzkrise feiert in diesem Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum und scheint kein Ende zu nehmen. Im Gegenteil: Immer mehr Staaten geraten in ihren Sog, ja sogar vom Endspiel um den Euro ist allenthalben die Rede. […]

Der Rating-Komplex

Wie Kapital- und Staatsmacht den Markt manipulieren

von Werner Rügemer
Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise stehen die Ratingagenturen im Schlaglicht der medialen und politischen Aufmerksamkeit. Genauer gesagt: Die Aufmerksamkeit gilt drei Ratingagenturen, den „Big Three“ Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch. […]

Schöpferische Zerstörung

Warum Deutsche Bank & Co. zerschlagen werden müssen

von Rudolf Hickel
Die jüngste Finanzmarktkrise ist kaum vorbei, da braut sich im Zuge der Euro-Krise schon der nächste Absturz der Weltfinanzmärkte zusammen. Ob allerdings der Staat noch einmal als Retter wird einspringen können, ist mangels staatlicher Finanzkraft und schwindender öffentlicher Akzeptanz höchst zweifelhaft. […]

Die Krise in der Krise

Austeritätspolitik und die Wiederholung der Geschichte

von Karl Georg Zinn
Momentan sieht es danach aus, als würde sich die Geschichte wiederholen – eben so, wie sich Geschichte üblicherweise wiederholt, nämlich aus Sicht der jeweiligen Zeitgenossen als etwas scheinbar völlig Neues und Anderes. Fest steht jedenfalls: Die beiden großen Krisen, die von heute und die der 1930er Jahre, bestätigten die Kapitalismuskritiker. […]

Der „neue IWF“: Krisenfeuerwehr oder Systemwächter?

von Jörg Goldberg
Der Internationale Währungsfonds (IWF) gehört zu den großen Gewinnern der aktuellen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Er beweist damit zum dritten Mal in seiner gut 65jährigen Geschichte Anpassungs- und Überlebenswillen. […]

Bankster vor Gericht

Kollektive Unschuld und systemische Kriminalität

von Werner Rügemer
Die öffentlichen Verurteilungen hätten kaum heftiger sein können: Die Banker haben den „größten Bankraub aller Zeiten“ organisiert und die zivilisierte Welt um ein Haar in den „Abgrund“ gerissen; deshalb müsse mit den „Kapital-Verbrechern“ abgerechnet werden.[1] […]
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