Lateinamerika: Das Ende der linken Ära? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Lateinamerika: Das Ende der linken Ära?

Über fast zwei Jahrzehnte dominierten in Südamerika linke Regierungen – mit widersprüchlicher Bilanz. Doch diese Ära neigt sich dem Ende entgegen. Ob in Argentinien, Brasilien oder Venezuela – die neoliberale Rechte greift wieder nach der Macht. Wohin steuert der Subkontinent?

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»Brasilien über alles«

Der furchterregende Aufstieg des Jair Bolsonaro

von Luiz Ruffato
Nach dem Amtsantritt des neuen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wächst die Angst um die Demokratie im größten Flächenstaat Lateinamerikas. […]

Bolsonaros Brasilien: Die Rückkehr der Diktatur?

von Anne Britt Arps
Die Wahl des Rechtsextremen Jair Messias Bolsonaro zum neuen Staatspräsidenten Brasiliens rückt Lateinamerika einmal mehr nach rechts – und droht die fünftgrößte Demokratie der Welt ins Wanken zu bringen. Doch die Wirkung dieser Wahl wird sich nicht auf den Subkontinent beschränken. […]

Bolsonaros Brasilien: Die Vernichtung der grünen Lunge

von Julia Schweers
Die Wahl des Rechtsextremen Jair Messias Bolsonaro zum neuen Staatspräsidenten Brasiliens rückt Lateinamerika einmal mehr nach rechts – und droht die fünftgrößte Demokratie der Welt ins Wanken zu bringen. Doch die Wirkung dieser Wahl wird sich nicht auf den Subkontinent beschränken. […]

Lulas Brasilien oder: Die Illusion der Versöhnung

von Eliane Brum
Brasilien, das ewige Land der Zukunft, wähnte sich endlich in der Gegenwart angekommen. Plötzlich aber steckt es wieder tief in der Vergangenheit. Der populäre Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva sitzt mittlerweile im Gefängnis. Dennoch will er zur Wahl am 7. Oktober wieder antreten – und er führt in den Umfragen. […]

Venezuela: Die gescheiterte Utopie

von Edgardo Lander
Wenn am 20. Mai in Venezuela Präsidentschaftswahlen stattfinden, steht der Sieger wohl bereits fest: Aller Voraussicht nach wird der amtierende Präsident Nicolás Maduro von der Sozialistischen Einheitspartei Venezuelas (PSUV) für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt werden. […]

Weniger Staat wagen

Lateinamerikas Linke vor dem Neubeginn

von Kristina Dietz, Miriam Lang und Ulrich Brand
Lateinamerika hat in den letzten Jahren eine massive Rechtswende erfahren. Ausgehend von Hugo Chávez‘ Tod im März 2013 gerieten die lateinamerikanischen Linksregierungen zunehmend in Bedrängnis. Das lag nicht nur an sinkenden Rohstoffpreisen und einer immer aggressiver auftretenden rechten Opposition. […]

Brasilien: Ein Land vor dem Bankrott

von Astrid Kusser
Der August könnte als Schicksalsmonat in die Geschichte Brasiliens eingehen: Denn in ihm fallen zwei Ereignisse zusammen, die exemplarisch für die ökonomische und politische Krise des Landes stehen. […]

Gespaltenes Brasilien

von Andreas Novy
Markiert dieser Tag schon eine Zäsur? Kam es in der brasilianischen Hauptstadt gar zu jenem „Putsch“, vor dem Präsidentin Dilma Rousseff im Vorfeld gewarnt hatte? Sicher ist, dass der 17. […]

Lateinamerika: Das Ende der linken Epoche?

von Ulrich Brand
Brasilien erlebt eine Staatskrise, Venezuela steckt in der ökonomischen Dauerkrise und in Argentinien regiert erstmals seit langer Zeit wieder die neoliberale Rechte. In allen diesen Ländern – und nicht nur dort – ist die einst so starke Linke geschwächt und wirkt zuweilen regelrecht erschöpft. […]

Maduro oder der ewige Chavismus

von Isabella Herman
Der „Chavismus“ wird sich in Venezuela unmöglich noch lange an der Macht halten können. Das behaupten jedenfalls die meinungsführenden Medien. Mit den meterlangen Schlangen vor leeren Supermärkten scheint das Ende der Leidensfähigkeit der Venezolaner endgültig erreicht. […]

Kuba: Das Ende des Zermürbungskriegs

von William M. LeoGrande
Als am 17. Dezember 2014 Barack Obama und Raúl Castro verkündeten, dass die Vereinigten Staaten und Kuba zu normalen diplomatischen Beziehungen zurückkehren werden, löste dies in Havanna gewaltigen Jubel aus. Die Menschen applaudierten, fielen einander in die Arme, weinten und zogen feiernd durch die Straßen. […]

Argentinien: Das Ende des Kirchnerismus?

von Tobias Boos
Argentinien ist, fast wie zu Zeiten des Staatsbankrotts 2001, in den letzten Monaten wieder in den Fokus der medialen Öffentlichkeit gerückt. […]

Das mexikanische Inferno

von Raina Zimmering
Seit nunmehr acht Jahren herrscht in Mexiko Krieg – der Krieg gegen die Drogen. […]

Lateinamerika in der Rohstofffalle

von Ulrich Brand
Die Ölpreise rutschen derzeit immer weiter in den Keller – für Länder wie Venezuela, dessen Wirtschaft zu 90 Prozent von den Ölexporten abhängt, hat das dramatische Folgen. […]

Revolution auf eigene Rechnung: Kubas neue Arbeitswelt

von Sarah Ganter
Mit ihrem einstündigen Telefonat am 16. Dezember 2014 haben Barack Obama und Raúl Castro Geschichte geschrieben: Es war der erste direkte Kontakt zwischen einem kubanischen Staatsoberhaupt und einem US-Präsidenten seit der kubanischen Revolution. […]

Mafiastaat Mexiko

von Wolf-Dieter Vogel
Tausende Bundespolizisten, Spürhunde und Reiterstaffeln durchkämmten in den letzten Oktobertagen den Norden des südmexikanischen Bundesstaates Guerrero, Hubschrauber und sogar Drohnen waren im Einsatz. […]

Mythos Marcos: Zwanzig Jahre Zapatismus

von Raina Zimmering
Zwei Jahrzehnte lang inspirierte er eine ganze Generation antineoliberaler Aktivistinnen und Aktivisten, nun ist er überraschend in den frühen Morgenstunden des 25. Mai abgetreten: der weltweit bekannte Sprecher und ehemalige militärische Führer der mexikanischen Zapatisten, Subcomandante Insurgente Marcos. […]

Argentinien unter Geiern

von Michael R. Krätke
Wann hätte es das je gegeben: In großformatigen, zweiseitigen Anzeigen in führenden europäischen Zeitungen warnt die Regierung eines lateinamerikanischen Landes ihre europäischen Gläubiger vor dem drohenden Staatsbankrott. […]

Kolumbien: Frieden für den Freihandel?

von Aaron Tauss
Für den kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos war es bis zuletzt eine Zitterpartie: In einem regelrechten Wahlmarathon hatte das Lager seines rechtskonservativen Herausforderers Óscar Iván Zuluaga zunehmend an Stärke gewonnen. […]

Dialektik der Ausbeutung

Der neue Rohstoffboom in Lateinamerika

von Kristina Dietz und Ulrich Brand
Seit der Jahrtausendwende befinden sich die Preise von Mineralien, Erzen und landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf einem beispiellos hohen Niveau – und das trotz zeitweiliger krisenbedingter Rückgänge.[1] Es scheint, als wäre die Epoche der ständigen Verschlechterung der H […]

Brasilien oder: Schreiben in einem verfeindeten Land

von Luiz Ruffato
Am Beginn und am Ende der diesjährigen Frankfurter Buchmesse standen zwei höchst bemerkenswerte Reden. […]

Brasilien: Volksaufstand statt Fußballfest

von Janna Greve
20 Centavos haben das Fass zum Überlaufen gebracht: Wie ein Lauffeuer verbreiteten sich in den letzten Wochen Demonstrationen in zahlreichen brasilianischen Städten von Porto Alegre bis Rio de Janeiro – zeitgleich zum Confederations Cup, dem Probelauf für die Fußball-WM 2014, der jüngst in Brasilien ausgetragen wurde. […]

Der argentinische Papst

Zur Ambivalenz von Kirche und Macht in Lateinamerika

von Veit Straßner
Als am 13. März über der Sixtinischen Kapelle weißer Rauch aufstieg und das Ergebnis des Konklaves bekannt wurde, war die Überraschung groß: Mit der Wahl des Argentiniers Jorge Mario Bergoglio, dem ersten Südamerikaner, zum neuen Papst hatten die wenigsten gerechnet. […]

Papst Franziskus, der Politiker

von Roberto Guareschi
Kein Italiener, kein Europäer – mit Jorge Mario Bergoglio wurde erstmals ein Lateinamerikaner zum Oberhaupt der Römisch Katholischen Kirche gewählt, ein Argentinier. Was kann Lateinamerika, wenn überhaupt, von Papst Franziskus erwarten? […]

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