Stadt, Slum und Metropole | Blätter für deutsche und internationale Politik

LoginWarenkorb

Stadt, Slum und Metropole

Stadt, Slum und Metropole Foto: eflon

Gegenwärtig leben mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Mit den Mega-Citys wachsen zugleich Armut und Ungleichheit: Über eine Milliarde Menschen leben bereits in Slums, die zunehmend zu Brennpunkten von Armut, Krankheit, Gewalt und Umweltzerstörung werden.

18 »Blätter«-Beiträge für 6,00 €

Städte unter Druck

Die Rückkehr der Wohnungsfrage

von Andrej Holm, Barbara Schönig, Daniel Gardemin und Dieter Rink
Die Zeiten sind vorbei, in denen lediglich München, Hamburg oder Frankfurt a. M. als hochpreisige Wohngegenden galten: Wer heutzutage eine Wohnung sucht, braucht in vielen Großstädten nicht nur Ausdauer, sondern auch ein gut gefülltes Portemonnaie. […]

Feigenblatt Mietpreisbremse

von Andrej Holm
Nach Jahren der Ignoranz steht das Thema der Wohnungsversorgung wieder prominent auf der politischen Agenda – nicht zuletzt wegen der zahlreichen Proteste gegen steigende Mieten, Zwangsräumungen und Verdrängung.[1] Besonders die SPD befindet sich nach ihren Wahlkampfversprechen eine […]

Urbane Rebellionen

Kairo, Rio, Istanbul: Der Ruf der Unterdrückten und das Recht auf Stadt

von David Harvey
Von Kairo über Istanbul bis Rio de Janeiro: Revolte findet dieser Tage scheinbar immer in Metropolen statt. Der Kampf um den öffentlichen Raum – gegen dessen Zurichtung durch private oder staatliche Interessen – gerät damit in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Die „Blätter“ haben sich dieser Frage früh gestellt, mit Beiträgen u.a. […]

Die neue Wohnungsfrage

von Barbara Schönig
Wer hätte das gedacht: In deutschen Medien wird wieder über das Thema Wohnen diskutiert. Dabei galt die „Wohnungsfrage“ hierzulande jahrelang als „erledigt“, zumindest war sie im politischen Alltag nicht präsent. […]

Vom Wasser bis zur Müllabfuhr: Die Renaissance der Kommune

von Siegfried Broß und Tim Engartner
Es ist paradox: Während in Griechenland radikale Privatisierungsmaßnahmen zur Anwendung kommen – von der Abfallentsorgung bis zur Energieversorgung – leiden deutsche Städte und Gemeinden exakt unter diesen Rezepten der Entstaatlichung. Ihre Finanzlage verschlechtert sich rapide. […]
Foto: S. Schmitz

Der Ruin der Kommunen: Ausverkauft und totgespart

von Werner Rügemer
Während die Zumutungen des europäischen Spardiktats in Griechenland weit weg scheinen, ächzen auch hierzulande viele Städte und Gemeinden unter dem vermeintlichen Sachzwang leerer Kassen. […]
Foto: epSos.de

Urban Gardening: Die grüne Revolte

Warum Gärtnern in der Stadt politisch ist

von Christa Müller
Vor wenigen Wochen erzielte das Gartenmagazin „Landlust“ erstmals eine Auflage von über einer Million Exemplaren – und übertraf damit sogar jene des „Spiegel“. Dabei galt der Gemüsegarten bis vor kurzem noch als Relikt längst vergangener Zeiten. […]
Foto: Mo Riza

Das Recht auf die Stadt

von Andrej Holm
Unter dem Stichwort „Right to the City“ – „Recht auf die Stadt“ – konstituieren sich weltweit neue städtische Protestbewegungen, die gegen die neoliberale Hegemonie eigene Ansprüche an den städtischen Entwicklungen einfordern. […]

Multitude und Metropole

von Antonio Negri und Michael Hardt
Die Metropole könnte man als das Skelett und Rückgrat der Multitude[1] bezeichnen, das heißt als die gebaute Umgebung, die ihr Tun unterstützt, und als das soziale Umfeld, in dem Affekte, soziale Beziehungen, Gewohnheiten, Wünsche, Ideen und kulturelle Kreisläufe abgelagert und aufbewahrt sind. […]
Foto: Daniela Gama

Failing Cities?

Die Krise der Megastädte – von Johannesburg bis Rio de Janeiro

von Janna Greve
Freudentaumel an der Copacabana und Freudentränen von Staatsoberhaupt Luiz Inácio „Lula“ da Silva – das waren die Bilder, die uns erreichten, nachdem Rio de Janeiro im Oktober 2009 zur „Olympiastadt 2016“ auserkoren worden war und dabei unter anderem Chicago hinter sich gelassen hatte – trotz des persönlichen Einsatzes von US-Präsident B […]

Häuserkampf und Stadterneuerung

von Andrej Holm und Armin Kuhn
Vor 30 Jahren, am 28. März 1980, fand in der Kreuzberger Cuvrystraße das erste gemeinsame Treffen der sogenannten Instandbesetzer statt. Dort wurden weitere wöchentlichen Treffen vereinbart und ein gemeinsamer „Besetzerrat“ gegründet. […]

Wer wird die Arche bauen?

Das Gebot zur Utopie im Zeitalter der Katastrophen

von Mike Davis
Kennen Sie die berühmte Gerichtsszene aus dem Welles-Klassiker „Die Lady von Schanghai“? Dieser Film Noir aus dem Jahr 1947 ist eine Allegorie auf proletarische Tugenden unter dem Joch einer dekadenten Oberschicht. […]

Kulturmaterialismus

von Richard Sennett
Wenn man für ein Lebenswerk ausgezeichnet wird, könnte man auf den Gedanken kommen, man habe seine Arbeit getan. Aber auch während ich die Schwelle zum Alter überschreite, empfinde ich das nicht so. […]

Privatisierung nach Berliner Art

von Benedict Ugarte Chacón und Lydia Krüger
Seit Jahren verwischen die Grenzen zwischen öffentlicher und privater Tätigkeit, werden Private immer stärker im Namen und Auftrag der Allgemeinheit tätig – allzu oft jedoch zu deren Nachteil, denn zumeist geht diese Form der Zusammenarbeit mit umfangreicher Privatisierung vormals staatlichen Eigentums einher. […]

Planet der Slums

von Mike Davis
Der Planet der Slums ist etwas absolut Neues. Erst seit wenigen Jahren sind wir in der Lage, die globale Dimension der Urbanisierung zu erkennen. […]

Abriss als Chance?

Das Scheitern des Stadtumbau Ost

von Matthias Bernt
In Ostdeutschland grassiert das Vakuum, etwa 1,3 Millionen Wohnungen stehen leer. Das sieht nicht nur schlecht aus, sondern führt auch zu enormen Problemen bei Wohnungsunternehmen, Immobilienbanken und Infrastrukturbetreibern. Um dem Leerstand Abhilfe zu schaffen, haben Bund und Länder vor vier Jahren ein 2,7 Mrd. […]

Musik und Metropole

Die kreative Klasse und die Politik der Ermöglichung

von Albert Scharenberg
„Es gibt viele Wege, aber alle führen nach Berlin“ – in diesem Stil wird seit geraumer Zeit in der Musikbranche die metropolitane Werbetrommel gerührt.(1) Und in der Tat: Berlin hat sich in den letzten Jahren, der eigenen wirtschaftlichen Rezession zum Trotz, zu einem dynamischen Ort für die Musikproduktion entwickelt. […]

Terrorismus und das Recht auf die Stadt

von Peter Marcuse
Im Schatten der Terrorismusängste spielen heute, wenn in den Vereinigten Staaten über städtisches Leben und Stadtentwicklung diskutiert wird, Sicherheitsfragen eine beherrschende Rolle. Aber was hat sich nach dem 11. September 2001 in den Städten und in der Planung städtischer Siedlungsräume tatsächlich verändert? […]
Sommerabo: 3 Monate für 15 Euro
top