Vor der Krise ist nach der Krise | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Vor der Krise ist nach der Krise

Zehn Jahre sind vergangen seit dem Ausbruch der globalen Wirtschaftskrise. Und noch immer ist sie nicht bewältigt: Die Weltwirtschaft wächst nur schwach, die Ungleichheit steigt weiter, und die Gefahr neuer Blasen auf den Finanzmärkten ist nicht gebannt. Wie konnte es dazu kommen? Was müsste getan werden? – 10 »Blätter«-Texte aus 10 Jahren.

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Der begrenzte Planet und die Globalisierung des einen Prozent

von Birgit Mahnkopf und Elmar Altvater
"Make America Great Again“ lautet die Parole Donald Trumps. Und sie geht notwendigerweise zu Lasten des globalen Rests. Denn auch der US-Präsident wird die Erde nicht größer machen können. […]

Aus der Krise nichts gelernt

Die Mythen der Mainstream-Ökonomie

von Ulrike Herrmann
Am 9. August 2017 jährt sich der Beginn der globalen Finanzkrise bereits zum zehnten Mal. […]

Die Herrschaft der Superreichen

Die Macht der Geldelite und die Kapitulation der Politik

von Harald Schumann
Im vergangenen Januar veröffentlichte die Hilfsorganisation Oxfam eine verblüffende Statistik: Demnach verfügen die 62 reichsten Erdenbürger über ein Finanzvermögen von 1,76 Billionen Dollar. Das sei, berichtete Oxfam, so viel wie die ganze ärmere Hälfte der Menschheit besitzt, also mehr als 3,6 Milliarden Menschen. […]

Katastrophenkapitalismus, Teil I

Wachstum bis zum Untergang

von David Harvey
Ökologische Katastrophen, soziales Elend und millionenfache Flucht: Dass der globale Kapitalismus derzeit an seine Grenzen stößt, ist offenkundig. Wie aber könnten taugliche Alternativen zum Katastrophenkapitalismus aussehen? […]

Wie wird der Kapitalismus enden? Teil II

von Wolfgang Streeck
Könnte es tatsächlich sein, dass der siegreiche Kapitalismus sich selbst zum schlimmsten Feind geworden ist? […]

Wie wird der Kapitalismus enden? Teil I

von Wolfgang Streeck
Gegenwärtig ist das Gefühl weit verbreitet, dass der Kapitalismus sich in einem kritischen Zustand befindet, kritischer als irgendwann sonst seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.[1] Im Rückblick erweist sich, dass der Crash des Jahres 2008 lediglich die jüngste einer langen Abfo […]

Austerität: Der Einsturz eines Glaubensgebäudes

von Paul Krugman
Ein Rechenfehler in einer wirtschaftswissenschaftlichen Studie – in gewöhnlichen Zeiten würde so etwas außerhalb der Zunft keinerlei Aufsehen erregen. […]

Schöpferische Zerstörung

Warum Deutsche Bank & Co. zerschlagen werden müssen

von Rudolf Hickel
Die jüngste Finanzmarktkrise ist kaum vorbei, da braut sich im Zuge der Euro-Krise schon der nächste Absturz der Weltfinanzmärkte zusammen. Ob allerdings der Staat noch einmal als Retter wird einspringen können, ist mangels staatlicher Finanzkraft und schwindender öffentlicher Akzeptanz höchst zweifelhaft. […]

Worauf es ankommt

Ein Jahr nach dem Banken-Crash

von Joseph Stiglitz
Das fesselndste Thema dieser Tage ist zweifellos die weltweite Wirtschaftskrise. Sie erfasst jedes Land, weltweit, auch die Entwicklungsländer. Eine Zeit lang hielt sich der Mythos, es werde zu einer Entkopplung kommen – die Krise, die in den USA begann, werde Europa und die Entwicklungsländer nicht in Mitleidenschaft ziehen. Ganz offenkundig kam es anders. […]

Die große Depression

von Immanuel Wallerstein
Die neue Weltwirtschaftskrise ist da. Zwar gibt es immer noch Journalisten, die Ökonomen ganz schüchtern fragen, ob es zu einem Konjunkturabschwung kommen könnte. Hören Sie gar nicht hin. Denn was wir tatsächlich erleben, ist schon der Beginn einer ausgewachsenen Weltwirtschaftskrise, die fast überall mit massiver Arbeitslosigkeit einhergehen wird. […]

Das Scheitern des Monetarismus

Von den Theorien Milton Friedmans zur Finanzkrise

von James K. Galbraith
Vor fünfundzwanzig Jahren hörte ich, als ich an einem strahlenden Wintertag aus der Bergstation des Sugarloaf-Lift in Alta trat, eine vertraute Stimme. Es war William F. Buckley Jr. 1 , der jemanden um Auskunft bat. Ich zog meinen Hut und ging hinüber, um ihn zu begrüßen. […]
Probeabo: Zwei Monate für nur 10 Euro!
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