Beiträge von Ekkehart Krippendorff | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Beiträge von Ekkehart Krippendorff

Der »Fall Eschenburg«: Die Bankrotterklärung der Politikwissenschaft

Am 26. Oktober hat der politologische Fachverband Deutschlands, die Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), entschieden, ihren 2003 erstmalig und danach im Drei-Jahres-Abstand vergebenen Preis für ein politikwissenschaftliches Lebenswerk nicht mehr zu verleihen. […]

Für einen deutschen Pazifismus

Als US-Präsident George W. Bush 2002 für seinen Irakkrieg eine „Koalition der Willigen“ konstruierte, wurde er auf einer Pressekonferenz gefragt, ob die Deutschen mit dabei wären. Mit einer knappen Handbewegung erledigte er seine Antwort: „The Germans are pacifists“ – auf Deutsch: Auf die ist kein militärischer Verlass. […]

Unser Obama-Problem

In der Februar-Ausgabe der „Blätter“ charakterisierte Norman Birnbaum den US-Präsidenten Barack Obama als „Gefangenen im Weißen Haus“. Welchen Anteil an der mageren Bilanz des ersten Amtsjahres aber haben die Europäer und die Deutschen? […]

Goethes Liebe zum Islam

Manchmal möchte man der Geschichte an bestimmten Punkten die Frage vorlegen: „Was wäre gewesen, wenn..?“ In diesem Falle: Was wäre aus Deutschland geworden, wenn wir im 19. […]

Das lange Leben des preußisch-deutschen Militarismus

Der 1. September ist zur Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs in Deutschland seit 1957 „Antikriegstag“, der dritte Dienstag im September zu Ehren der Eröffnung der UN-Generalversammlung „Weltfriedenstag“ (in Japan ist es zur Erinnerung an Hiroshima der 6. August) – könnte es da ein wichtigeres „Buch des Monats“ geben als Wolfram Wettes mahnendes „Militarismus in Deutschland. […]

Der Außergewöhnliche

Spätestens seit dem 4. November 2008 ist Enthusiasmus geradezu obligatorisch – über diesen, so scheint es, ersten politischen Superstar unseres Zeitalters. Gleichzeitig steigt die Spannung hin zum 20. Januar 2009, dem Tag des Amtsantritts, zu dem mit zwei bis drei Millionen Menschen die möglicherweise größte Massenversammlung aller Zeiten erwartet wird. […]

68 - Moral und Engagement

In der heutigen öffentlichen Wahrnehmung dominieren Krawalle, Straßenschlachten und Demonstrationen das Bild von „68“. Typisch dafür ist die von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgerichtete Ausstellung im Berliner Amerika-Haus in der Hardenbergstraße – mit einem Wasserwerfer als monströser Ikone staatlicher Ordnungsmacht. […]

Halb voll oder halb leer?

Erfolg heiligt die Mittel?

Die Einschätzungen zur künftigen Entwicklung des Mittleren Ostens gehen weit auseinander – unstrittig scheint hingegen, dass der Krieg weltpolitisch gewaltige "Kollateralschäden" hinterlässt. Er hat politische Gewissheiten und vertraute Konstellationen erschüttert. […]

Die Vereinigten Staaten und Israel

Projektionsflächen für Hoffnung und Hass

Seit der Staatsgründung 1948 ist das kleine Israel in den internationalen Beziehungen der Supermacht USA ihr unbestreitbar engster und sicherster Bündnispartner und das nicht nur in der Region, sondern überhaupt. […]

Neue Partizipationschancen

"Tangentopoli" - von tangenti, Schmiergelder - hieß in der italienischen Öffentlichkeit schon früh die Affäre, die in der ersten Hälfte der 90er Jahre im Gefolge staatsanwaltlicher Korruptionsaufklärung das Parteiensystem des Landes durcheinanderwirbelte und zum Untergang der Democrazia Cristiana ebenso wie der von ihr dominierten Ersten Republik führte. […]

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