Beiträge von Oskar Negt | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Beiträge von Oskar Negt

Rot-Rot-Grün im Trialog: Schaffen wir linke Mehrheiten!

An den Anfang setze ich, aus aktuellem Anlass, eine These: Demokratie ist die einzige staatlich verfasste Gesellschaftsordnung, die gelernt und in ihrer komplexen Bedeutung verinnerlicht werden muss, und daher immer gefährdet ist. […]

Das Europa von heute und die Wirklichkeit von morgen

Zur Verteidigung der Utopie

Mit Verblüffung muss man heute feststellen, wie viel intellektuelle Energie auf Europadiskurse gelenkt wird, die selbst in ihrer radikalsten und kritischsten Position vollkommen dem Bannkreis des Geldes und der politischen Institutionen verhaftet bleiben. […]

From '68 to '89

Gert Weisskirchen: When we – especially those of us in the "West" – speak of '68, we usually think of Paris or the Prague Spring, which was suppressed with such brutality when the Warsaw Pact states invaded on 21 August. […]

Das Mandat der Gewerkschaften

Warum Krisenzeiten nur selten Erkenntniszeiten sind

Es ist ein großer Gedanke des Philosophen Hegel, dass in der Arbeit der Zuspitzung der Verhältnisse eine Kraft steckt, die eine Entscheidung vorbereitet und auf einen Prozess der Veränderung dringt. […]

Der politische Intellektuelle

Theorie und Praxis: Jürgen Habermas zum 80.

Am 18. Juni begeht mit Jürgen Habermas der wichtigste deutsche Philosoph der Gegenwart seinen 80. Geburtstag. Sämtliche internationale “Rankings” weisen ihn als einen der weltweit meistzitierten Intellektuellen aus. […]

Von '68 nach '89 - Gespräch

Das große 68er-Jubiläum neigt sich seinem Ende zu. Umso mehr gerät bereits das kommende Jubiläumsjahr (20 Jahre Mauerfall und 60 Jahre Bundesrepublik) in den Mittelpunkt der geschichtspolitischen Aufmerksamkeit. Unter den unzähligen Veranstaltungen zum Thema 68 ragte in diesem Zusammenhang eine heraus. […]

Wenn der Souverän gesprochen hat

Was ist heute links?

Seit in den 1820er Jahren, also in einer Restaurationszeit Frankreichs, die Parteien ihre parlamentarische Sitzordnung nach rechts und links festlegten, schien gesichert zu sein, wo jeder hingehört. Die konservativen Ordnungsparteien beanspruchten die rechte Raumhälfte; mit rechts assoziierte man positive Eigenschaften: geordnetes Leben, Rechtsbewusstsein, Geradlinigkeit und Aufrichtigkeit. […]

Was ist Krieg?

Über Konstanten und Veränderungen im 21. Jahrhundert

Was versteht Clausewitz unter Krieg? Was meint der amerikanische Präsident, wenn er von einem "veränderten Krieg" des 21. Jahrhunderts spricht? Was weiß man aus der Geschichte über Kriege, die nicht enden wollten? Der Filmemacher, Produzent und literarische Autor Alexander Kluge sucht gemeinsam mit dem Soziologen Oskar Negt nach Antworten. […]

Die fünf großen Krisen

Verwerfungen der entwickelten kapitalistischen Gesellschaftsordnung

Wenn sozialwissenschaftlich orientierte Intellektuelle Bilanz ziehen über die Erfolge und Irrwege der rot-grünen Koalition, dann können sie in gewisser Weise auch stolz sein, mit ihrer professionellen Kompetenz ein bißchen Licht in diese verwickelten Verhältnisse zu bringen. […]

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