Der kurze Frühling innerparteilicher Demokratie | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Der kurze Frühling innerparteilicher Demokratie

von Rainer Jung

Ein neuer Geist geht um unter Deutschlands Berufspolitikern, und wo er weht, da geschehen kleine Wunder. "In einer Partei, die in 25 Jahren sechs Vorsitzende hatte, kann sich so etwas gar nicht entwickeln", begründet Hans-Peter Bartels, SPD-Abgeordneter im Bundestag, seine Zuversicht, dass im Schoße der Sozialdemokratie ein Zentralismus à la Classic-CDU nicht möglich sei. "Auf unseren Parteitagen hat's immer gekracht", sagt ein Fraktionskollege über den Widerspruchsgeist der Partei, und auch er hört sich zufrieden an. Vor gar nicht langer Zeit war das noch etwas anders.

(aus: »Blätter« 4/2000, Seite 394-396)
Themen: Parteien und Demokratie

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