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Warum der Euro stärker ist als sein Ruf

Zehn Gründe für eine mittelfristige Aufwertung

von Rudolf Hickel

Als die Gemeinschaftswährung im Euroland am ersten Börsentag nach Neujahr 1999 gehandelt wurde, da schwärmte nicht nur die Fachwelt über einen Bilderbuchstart. Doch bald verpuffte die Europhorie, die gemeinsame Währung verlor gegenüber wichtigen anderen Währungen Zug um Zug an Wert. Die symbolträchtige Parität mit dem US-Dollar ist nun schon einige Wochen unterschritten, Ende Februar rutschte der Euro gar auf das bisherige Allzeittief von 0,93 Dollar. Im Vergleich zu seiner ersten Novellierung hat er gegenüber der US-Währung bis zum Februar dieses Jahres um knapp 17% abgewertet. Aber auch der japanische Yen konnte - trotz der tiefen Strukturkrise Japans - gegenüber dem Euro um knapp 20 % an Wert gewinnen.

(aus: »Blätter« 4/2000, Seite 489-493)
Themen: Finanzmärkte, Europa und Wirtschaft

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