Zwangsarbeit: Verantwortung im Konditional | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Zwangsarbeit: Verantwortung im Konditional

von Rolf Surmann

Die hiesige Presse berichtet von den Plänen einer Gruppe von Bundestagsabgeordneten, die in die USA reisen wollen, um bei der Durchsetzung von Rechtssicherheit für deutsche Konzerne gegen die Klagen von NS-Opfern behilflich zu sein. Sie verstehen diesen Schritt als Beitrag, um die Auszahlung der vereinbarten "humanitären" Leistungen vor allem an NS-Zwangsarbeiterinnen und -Zwangsarbeiter zu beschleunigen. Ohne "Rechtssicherheit" kein Geld - so ist es in den Verhandlungen tatsächlich festgelegt worden. In der Stiftungserklärung der deutschen Industrie hatte es ursprünglich geheißen, man wolle im September 1999 mit den finanziellen Zuwendungen beginnen. Eile ist also heute mehr als geboten.

(aus: »Blätter« 12/2000, Seite 1439-1442)
Themen: Recht und Nationalsozialismus

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