Friedenspoker in Nahost | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Friedenspoker in Nahost

von Margret Johannsen

Vor gut einem Jahr wählte Israel den ehemaligen Generalstabschef Ehud Barak zum neuen Ministerpräsidenten. Es war ein glänzender Wahlsieg, doch die Regierungsbildung erwies sich als schwierig, weil die beiden großen politischen Lager, Arbeitspartei und Likud, zugunsten der kleinen Klientelparteien erneut Stimmen verloren hatten. Barak bildete eine breite Koalition aus acht Parteien, die der Regierung eine stabile Mehrheit in der Knesset verschaffen sollten. Stabilität verspricht die Koalition allerdings nur mit Blick auf die Zahl der Mandate, auf die sich die Regierung stützen kann. Ihre gesellschaftspolitisch äußerst heterogene Zusammensetzung läßt Streit fast unausweichlich erscheinen.

(aus: »Blätter« 6/2000, Seite 658-660)
Themen: Naher & Mittlerer Osten und Krieg und Frieden

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