Irrwege der Ökonomen | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Irrwege der Ökonomen

von James K. Galbraith

Zu den merk-würdigeren Events der Jahrhundertwende gehörte eine Zusammenkunft der American Economic Association (AEA), die vom 7 bis 9. Januar in Boston stattfand. Im Zentrum ihres Millenniumsprogramms standen weltpolitische Probleme, insbesondere Finanzkrisen (wie die asiatische) und das Scheitern der sogenannten wirtschaftlichen Transformation (in Rußland beispielsweise). So demonstrativ Veranstalter und Teilnehmer ihre Relevanz herausstrichen, so sehr sprang doch ins Auge, das irgend etwas nicht stimmte. Unter den anwesenden Wissenschaftlern fand sich kaum einer, von dem man jemals Kritik an jenen Institutionen gehört hatte, die uns die Asienkrise und die mißlungene Transformation bescherten.

(aus: »Blätter« 6/2000, Seite 665-668)
Themen: Neoliberalismus, Arbeit und Wirtschaft

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