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Kokain-Krieg

von Josef-Thomas Göller

Die "New York Times" hat Kolumbien einmal das "Bosnien Lateinamerikas" genannt. Hier tobt seit fast 40 Jahren ein blutiger, hinterhältiger Bürgerkrieg zwischen marxistisch-maoistischen Guerrilla-Einheiten, rechten Todesschwadronen, dem Militär und kriminellen Drogenkartellen: 30 000 Morde jährlich, sieben Entführungen täglich und rund zwei Millionen Flüchtlinge innerhalb der letzen zehn Jahre - die Hälfte von ihnen lebt im Exil in Nachbarstaaten. So lautet die nüchterne Zahlenbilanz des drittgrößten Landes Lateinamerikas.

(aus: »Blätter« 11/2000, Seite 1295-1298)
Themen: Lateinamerika und Krieg und Frieden

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