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Grundversorgung

von Günter Giesenfeld

"Bild"-Donnergrollen und beherzte Kanzler-Mahnungen führten schließlich dazu, daß der Vertrag mit dem Medienhändler Kirch über die Übertragung der Fußball-WM 2002 und 2006 doch noch zustande kam. Die öffentlichen Gemüter sind jetzt zwar beruhigt, die öffentlich-rechtlichen aber noch nicht: Vier der zehn Intendanten stimmten der Vereinbarung nicht zu. Kirch hat mal wieder alle über den Tisch gezogen. Er hat die wenig attraktive WM 2002 in Japan und Korea (deren Direktübertragungen nachts oder frühmorgens stattfinden) günstig verkauft und kann trotzdem für die eigentlich interessierende WM 2006 in Deutschland immer noch pokern.

(aus: »Blätter« 4/2001, Seite 485-485)
Themen: Medien und Wirtschaft

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