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Ankaras Zypernpolitik vor dem Bankrott

von Christoph Ramm

Zypern ist für die Türkei ein teures Pflaster. Seit der türkischen Militärintervention 1974 und der anschließenden Besetzung des Nordteils der Insel wird die international nicht anerkannte Türkische Republik Nordzypern (TRNC) vor allem durch Zahlungen aus dem Haushalt der Regierung in Ankara auf den Beinen gehalten. Jetzt droht der zurzeit durch eine schwere Wirtschaftskrise gebeutelten Türkei neues Ungemach: Am 10. Mai diesen Jahres verurteilte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die türkische Regierung wegen zahlreicher Verstöße gegen die Menschenrechtskonvention (EMRK) im Nordteil Zyperns.

(aus: »Blätter« 8/2001, Seite 910-912)
Themen: Europa

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