Mazedonien als Opfer internationaler Ignoranz? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Mazedonien als Opfer internationaler Ignoranz?

von Wolf Oschlies

Wenn selbst ein so untadeliges Blatt wie die Belgrader "Republika", ein Jahrzehnt lang Bastion der mutigsten Bürgerrechtler Serbiens, "Enttäuschung über Mazedonien" äußert und es "ein bißchen naiv" nennt, "zu glauben, wenigstens dieses Land könne dem bösen Verhängnis des Konflikts entrinnen" 1) - dann ist Gefahr im Verzug. Eine Gefahr für Mazedonien nämlich, dessen ganz "unbalkanische" Friedfertigkeit, konzeptionell beschworen und strukturell verankert, in dem Maße verkannt wird, wie das Land sich zu ihrer Verteidigung gezwungen sieht.

(aus: »Blätter« 8/2001, Seite 931-940)
Themen: Europa, Demokratie und Krieg und Frieden

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