Vorbeugende Kriegspropaganda | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Vorbeugende Kriegspropaganda

von Günter Giesenfeld

Pearl Harbour war, um ein bekanntes Diktum zu paraphrasieren, das Ereignis, das hätte erfunden werden müssen, wenn es nicht passiert wäre: Der "feige Überfall" auf die US-amerikanische Militärbasis auf den Hawaii-Inseln lieferte endlich den Vorwand für den längst vorbereiteten Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg: Alle Instanzen waren so perfekt eingestellt auf jenen "definite threat", den die Regierung als Bedingung für das Losschlagen gestellt hatte, daß seither die These von der kompletten Überrumpelung immer wieder Zweifel weckte.

(aus: »Blätter« 8/2001, Seite 1005-1005)
Themen: Krieg und Frieden, Kultur und Medien

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