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Ulster: Abrüstung in den Köpfen

von Corinna Hauswedell

In den letzten dreieinhalb Jahren seit der Unterzeichnung des Belfaster Abkommens hat Nordirland durch derart viele Krisen von sich reden gemacht, dass sowohl im Inneren der Provinz als auch bei vielen Außenstehenden die Zweifel wuchsen, ob der in vielerlei Hinsicht als modellhaft angesehene Friedensvertrag bzw. seine Implementierung nicht doch ernste Konstruktionsmängel aufweist. Die demokratische Transformation einer Bürgerkriegsgesellschaft mit dem Übergang vom Vertragen zum Vertrauen und schließlich zur Versöhnung in der durch einen politisch geprägten Konfessionalismus (sectarianism) tief gespaltenen Gesellschaft Nordirlands scheint nicht voran zu kommen. So kam der Beginn der Abrüstung der IRA-Waffen am 23.

(aus: »Blätter« 12/2001, Seite 1435-1437)
Themen: Krieg und Frieden, Demokratie und Europa

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