Kostunica und Djindjic | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Kostunica und Djindjic

von David Binder

Drei Monate nach Vojislav Kostunicas Amtsantritt als Präsident Jugoslawiens treten die Konturen seines Weltbilds und seine Vision der serbischen Geopolitik in Wort und Tat klar hervor. Sie stellen nahezu eine Umkehrung derjenigen seines Vorgängers Slobodan Milosevic dar, dessen Aufmerksamkeit fast ausschließlich und in geradezu abartiger Weise den Vereinigten Staaten galt. Kostunica dagegen konzentriert sich auf Europa, mit Blitzvisiten in Österreich, Frankreich (schon dreimal), Griechenland und Italien (sowie beim Vatikan) wie auch in den Nachbarländern Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Montenegro. All diese Reisen unternahm der neue Präsident noch im Vorfeld der wichtigen Parlamentswahlen vom 23.

(aus: »Blätter« 2/2001, Seite 153-157)
Themen: Europa, Krieg und Frieden und USA

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