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Hypermacht und Unilateralismus

Außenpolitik unter George W. Bush

von Thomas Jäger

Für die amerikanische Außenpolitik veränderten sich innerhalb von wenigen Wochen die Machtverhältnisse und damit auch die Wahrnehmung über die Rolle der USA in den internationalen Beziehungen. Die Bilanz nach 100 Tagen Außenpolitik unter George W. Bush gab noch vielfach Anlaß für die Sorge, die US-Außenpolitik könnte in eine gefährliche Sackgasse führen. Die Hypermacht, die keine Rücksicht auf die Interessen anderer nehme und Verbündete wie Gegner rücksichtslos vor den Kopf stoße, provoziere am Ende Konflikte, die zu Wettrüsten und Kriegsgefahr führten. Doch seit kurz darauf Senator James M.

(aus: »Blätter« 7/2001, Seite 837-846)
Themen: Krieg und Frieden, Globalisierung und USA

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