Ein italienisches Unternehmen | Blätter für deutsche und internationale Politik

LoginWarenkorb

Ein italienisches Unternehmen

von Günther Pallaver

Der Wahlsieg Silvio Berlusconis und seiner Casa delle libertà (Haus der Freiheiten) leitet eine in vielerlei Hinsicht neue Ära ein und zieht eine Reihe von Änderungen des politischen Systems in Italien nach sich. Berlusconi ging den Weg einer fast sechsjährigen Opposition und nutzte diese Zeit, um seiner Partei Forza Italia (FI) Struktur zu geben, sie organisatorisch zu stärken und die abtrünnige Lega Nord in einem neuen Bündnis wieder an sich zu binden. Auf europäischer Ebene konnte er sich durch die Aufnahme seiner FI in die Reihen der Europäischen Volkspartei legitimieren. Und schließlich betrieb er mithilfe seines Medienimperiums einen fünfjährigen Wahlkampf, dessen Früchte er am 13. Mai erntete.

(aus: »Blätter« 6/2001, Seite 650-652)
Themen: Demokratie, Europa und Parteien

Artikel kaufen (PDF, 1,00 €)

Digitalausgabe kaufen (9,00 €)

Login

top