Haushaltpolitik unter Bush | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Haushaltpolitik unter Bush

von Margit Schratzenstaller

Der neue US-Präsident übernimmt von seinem Vorgänger ein doppelgesichtiges ökonomisches Erbe. Von finanziellen Hinterlassenschaften, wie Clinton sie nach Bush sen. Abwahl 1992 vorfand – insbesondere eine Staatsverschuldung in Rekordhöhe –, bleibt Bush jr. verschont. Allerdings ist der von der Clinton-Regierung und ihren Beratern totgesagte Konjunkturzyklus gerade zu Bushs Amtsübernahme wieder auferstanden. Und im Gegensatz zu Clinton, der das Präsidentenamt im Aufschwung übernehmen konnte, steigt Bush mitten im Beginn des konjunkturellen Abschwungs ein. Die Clinton-Regierung hatte den Boom der 90er Jahre in eine insgesamt eher expansiv ausgerichtete Wirtschaftspolitik eingebettet und damit verlängert.

(aus: »Blätter« 3/2001, Seite 367-370)
Themen: USA, Europa, Finanzmärkte und Wirtschaft

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