Entschädigung als Geiselnahme | Blätter für deutsche und internationale Politik

LoginWarenkorb

Entschädigung als Geiselnahme

von Rolf Surmann

Der New Yorker "Aufbau" veröffentlichte im März dieses Jahres die Geschichte eines Möbelverkaufs. Stattgefunden hatte er 1938; Verkäuferin war eine Jüdin, die Deutschland verließ, Käufer die Stadt Lauf an der Pegnitz. Eine Rolle spielt dieser Besitzwechsel noch heute, weil die Nichte der inzwischen verstorbenen Frau die Möbelstücke vor einiger Zeit im Archiv der Stadt ausfindig gemacht hatte. Der Archivar bestätigte ihr auf Anfrage, daß es eine Auflistung der benannten Möbelstücke gebe und diese sich noch im städtischen Besitz befänden.

(aus: »Blätter« 5/2001, Seite 525-527)
Themen: Nationalsozialismus, Geschichte und Menschenrechte

Artikel kaufen (PDF, 1,00 €)

Digitalausgabe kaufen (9,00 €)

Login

top