Mit der Weißheit am Ende | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Mit der Weißheit am Ende

Australien und das Erbe des Rassismus

von Wulf D. Hund

Nach den Olympischen Spielen des Jahres 2000 setzte der australische Premierminister auf den Geist von Sydney. Der hätte gezeigt, daß das australische Volk ebenso "tüchtig" wie "einig" wäre, sein Erbe voll Stolz betrachtete, keine Identitätsprobleme hätte und optimistisch in die Zukunft blickte. Außerdem hätte die Entzündung des olympischen Feuers durch eine Repräsentantin der Aborigines demonstriert, daß die Nation auf dem Weg der Versöhnung weiter vorangekommen wäre, als "studierte Schlechtmacherei" und "dumpf vor sich hin brütender Pessimismus" behaupteten.

(aus: »Blätter« 5/2001, Seite 600-610)
Themen: Rassismus, Demokratie und Geschichte

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