Weltpolitik in privaten Händen | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Weltpolitik in privaten Händen

Über Entstaatlichung und Kommerzialisierung

von Hartwig Hummel und Tobias Debiel

Seit den 80er und 90er Jahren mischen sich private Akteure immer stärker in die Weltpolitik und die Regulierung globaler Probleme ein. Häufig übernehmen transnationale Unternehmen und nichtstaatliche Organisationen (Non-Governmental Organizations, NGOs) vormals staatliche Aufgaben. Bislang öffentliche Aktivitäten werden zunehmend kommerzialisiert. Diese Privatisierung der Weltpolitik ist ein widersprüchlicher, bislang nur in Ausschnitten beachteter Aspekt der Globalisierung. Der Rio-Gipfel zu Umwelt und Entwicklung von 1992 machte diesen Wandel besonders augenscheinlich. Hier bezog eine von Staaten getragene UN-Konferenz ganz offen private Akteure in den politischen Prozess mit ein.

(aus: »Blätter« 5/2001, Seite 581-589)
Themen: Globalisierung, Recht und Soziale Bewegungen

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