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Und sie arbeiten doch!

von Georg Vobruba

"Eine Familien mit zwei Kindern muss über 2 700 Mark verdienen, um sich mit Arbeit besser zu stehen als mit Sozialhilfe. Warum sollen die Eltern schlechter bezahlte Jobs annehmen, wenn keine Konsequenzen drohen?" So fragte die "Süddeutsche Zeitung" (3.5.2001). Ja - warum eigentlich? Die "Bild"-Zeitung (1.9.2000) bot bereits vor einiger Zeit die entsprechende Antwort: "Wer arbeitet, ist blöd!" Seit Jahren wird die Ansicht als Einsicht fortgeschrieben: Arbeit lohnt nicht, weil die Sozialleistungen zu hoch sind. Legaler Zuverdienst ist kaum möglich, da das meiste davon eh von der Sozialhilfe abgeht.

(aus: »Blätter« 10/2001, Seite 1163-1166)
Themen: Sozialpolitik, Arbeit und Armut und Reichtum

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