Indonesien: Alles bleibt anders | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Indonesien: Alles bleibt anders

von Wolf-Christian Paes

Der 23. Juli 2001 markiert einen Einschnitt in der kurzen Geschichte der indonesischen Demokratie, an diesem Tag stürzte die Volksversammlung Präsident Abdurahman Wahid nach nur 19 Monaten im Amt und wählte die Vizepräsidentin Megawati Sukamoputri zum neuen Staatsoberhaupt. Wahid - der noch wenige Tage zuvor mit der Auflösung der Volksversammlung und der Ausrufung des Staatsnotstandes gedroht hatte - verließ widerstrebend den Präsidentenpalast und kurz darauf auch Indonesien - in die Vereinigten Staaten, wo er sich medizinischen Untersuchungen unterzog. Woran scheiterte Wahid, von seinen Anhängern Gus Dur ("großer Bruder") genannt, im höchsten Staatsamt, und wofür steht seine Nachfolgerin?

(aus: »Blätter« 9/2001, Seite 1045-1048)
Themen: Asien, Krieg und Frieden und Wirtschaft

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