Polen: Alles bleibt anders | Blätter für deutsche und internationale Politik

LoginWarenkorb

Polen: Alles bleibt anders

von Richard Heimann

Wenn am 23. September in Polen ein neues Parlament gewählt wird, bleibt alles beim Alten. In Polen bedeutet das, dass die Regierung die Wahlen nicht übersteht. Noch nie seit dem Umbruch von 1989 wurde eine polnische Regierung im Amt bestätigt. Seit der kleinere Partner, die Unia Wolnosci (Freiheitsunion), im Juni 2000 die Regierungskoalition verlassen hatte, konnte sich Premierminister Buzek nur noch auf eine Minderheit der Abgeordneten stützen, auf die AWS (Wahlaktion Solidarnosc), ein Bündnis rechter Parteien. Weil es zwischen allen Parlamentsparteien einen Konsens über die Außenpolitik gibt, wird der Kurs gehalten. Innenpolitisch erodiert die Regierung dafür umso mehr.

(aus: »Blätter« 9/2001, Seite 1042-1044)
Themen: Demokratie und Europa

Artikel kaufen (PDF, 1,00 €)

Digitalausgabe kaufen (9,00 €)

Login

top