Die paradoxe Modernität der Albaner | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Die paradoxe Modernität der Albaner

von Norbert Mappes-Niediek

Auch in seriösen Publikationen kann man neuerdings von einer "albanischen Frage" lesen. Die Vorstellung drängt sich tatsächlich auf. Seit mehr als zehn Jahren werden auf dem Balkan Kriege um die Entstehung von Nationalstaaten geführt, und im Südwesten der Halbinsel lebt eines der größten Völker der Region verteilt auf inzwischen vier oder fünf Staaten und staatsähnliche Einheiten. Die drei letzten gewaltsamen Konflikte auf dem Balkan - in Mazedonien, Südserbien und im Kosovo - wurden um albanische Probleme ausgefochten, und kaum jemand glaubt, dass die Gewalt nun wirklich vorbei ist.

(aus: »Blätter« 2/2002, Seite 159-162)
Themen: Europa, Geschichte und Krieg und Frieden

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