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Kolumbien: Politik der harten Hand

von Sabine Kurtenbach

Die Zeichen stehen wieder auf Krieg: Nur wenige Tage nach den kolumbianischen Präsidentschaftswahlen erklärte der scheidende Präsident Andrés Pastrana die Friedensverhandlungen auch mit der zweitgrößten Guerilla des Landes, der Nationalen Befreiungsarmee (ELN), für gescheitert. Die ELN hatten im Gegenzug für eine sechsmonatige Unterbrechung der Kämpfe 40 Mio. Dollar Unterhalt für ihre Truppen gefordert. Kurz darauf machte sie ein Erdölcamp der amerikanischen Gesellschaft Occidental dem Erdboden gleich, sprengte zwei Brücken und versuchte, einen Hauptmann der kolumbianischen Armee zu entführen.

(aus: »Blätter« 7/2002, Seite 787-788)
Themen: Lateinamerika und Krieg und Frieden

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