Nützliche Moscheekonflikte? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Nützliche Moscheekonflikte?

Lackmustest auf praktische Religionsfreiheit

von Angela Joost, Claus Leggewie und Stefan Rech

Religiöse Stätten werden in Deutschland und im restlichen Europa nur noch selten gebaut. Vor allem in Ostdeutschland schließt man Gotteshäuser auf Grund von Kirchenaustritten und Priestermangel oder widmet sie in profane Konzerthallen, Wohnhäuser und Hotels um. Wo neue Kirchen entstehen, wie zuletzt in Hamburg, Völklingen, München und Wien, finden Architekten eine besondere Herausforderung, auch wenn sie selbst religiös "unmusikalisch" sind: "Es lockt sie der Raum: Einer, der nicht den Zwängen des Alltäglichen gehorcht, nicht praktisch und nicht profitabel sein muss, der nur dem Nichtbeschreiblichen zu dienen hat. Hier darf der Architekt zeigen, was er sein kann. Ein Künstler der Transzendenz".

(aus: »Blätter« 7/2002, Seite 812-821)
Themen: Religion und Kultur

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