Wenn Solidarität in Geiselhaft mündet | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Wenn Solidarität in Geiselhaft mündet

Über die Schwierigkeit

von Hanno Loewy

Seit dem Scheitern des Friedensprozesses in Camp David bestimmen wieder militärische Gewalt und Terror das Leben in Israel und Palästina. Eine politische Lösung scheint in weite Ferne gerückt. Hanno Loewy, Gründer des Frankfurter Fritz Bauer Instituts zur Erforschung und Dokumentation des Holocaust, sorgte vor einigen Wochen mit einer ungewöhnlichen Stellungnahme für Aufsehen. Angesichts eines Konflikts, in dem beide Seiten die Grenzen des Völkerrechts längst hinter sich gelassen hätten, gebe er sein "Rückkehrrecht" nach Israel und damit "die Fiktion einer angeborenen Zugehörigkeit zur israelischen Nation" auf.

(aus: »Blätter« 7/2002, Seite 801-811)
Themen: Naher & Mittlerer Osten und Antisemitismus

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