Korruption und Demokratie | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Korruption und Demokratie

von Karin Priester

Stellte Theodor Eschenburg noch Anfang der 60er Jahre fest, dank der guten Tradition des deutschen Beamtentums sei Bestechung und Realkorruption eine verhältnismäßig seltene Erscheinung (Eschenburg 1965, S. 699), so lauten die Befunde heute: "Korruption zerfrisst den Staat, die Parteien fressen mit" ("Die Zeit", 18.4.2002). Sie sei inzwischen alltäglich geworden und gehöre zum "business as usual" (FES 1995, S. 7, 11).

(aus: »Blätter« 6/2002, Seite 676-684)
Themen: Parteien, Kultur und Wirtschaft

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