Asymmetrien des Palästina-Konflikts | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Asymmetrien des Palästina-Konflikts

von Moshe Zuckermann

In Zeiten, wie sie gegenwärtig den Nahen Osten beuteln, stellt sich mit großer Dringlichkeit die Frage, was Kollektiven alles widerfahren müsse, damit sie zur Besinnung kommen. Damit sie den barbarischen Umgang miteinander in eine zivilisierte Form der Regelung des beide beherrschenden Konflikts kanalisieren. Entsetzt blickt man auf die Schrecknisse zunehmend eskalierender Gewalt, auf das Grauen eines Gemetzels, welches nicht nur immer mehr Menschenleben auslöscht, nicht nur zur wilden Zerstörung notwendiger Lebensgrundlagen führt und nicht nur nackter Gewalt, blanker Destruktion eine so schon seit langem nicht dagewesene ideologische Legitimation verschafft.

(aus: »Blätter« 5/2002, Seite 519-521)
Themen: Krieg und Frieden, Naher & Mittlerer Osten und USA

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