Was für ein Tschetschenien? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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Was für ein Tschetschenien?

von Boris Kagarlitsky

Paradoxerweise kommen jedes Mal, wenn die Kämpfe in den tschetschenischen Bergen zunehmen, in Moskau Pläne für eine friedliche Regulierung des Konflikts auf den Tisch. Tschetschenien ist wie eine offene Wunde. So lange sie nicht zu sehr schmerzt, können sich die russischen Führer einbilden, sie existiere gar nicht. Aber sobald sie zu bluten anfängt, merken die Leute, das etwas geschehen muss. In den letzten Monaten hat nicht nur die Intensität der Militäraktionen zugenommen, auch die russischen Verluste lassen sich nicht länger kaschieren.

(aus: »Blätter« 11/2002, Seite 1311-1313)
Themen: Krieg und Frieden

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