9/11: Haben wir irgendetwas gelernt? | Blätter für deutsche und internationale Politik

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9/11: Haben wir irgendetwas gelernt?

von Norman Birnbaum

Wenn ich frage, ob wir in irgendeiner Hinsicht klüger geworden sind, so meine ich jene Art Klugheit, ohne die es keine erfolgreiche Politik gibt: Ein Erbe unter veränderten geschichtlichen Bedingungen zu bewahren, indem man es anpasst. Das Erbe, das ich erhalten möchte, lässt sich nur bewahren, indem man es ausweitet. Es handelt sich um das doppelte Erbe von Aufklärung und Demokratie. Die Amerikanische Revolution, der britische Chartismus, die Französische Revolution mit ihren europäischen Ausläufern, der emanzipatorische Nationalismus des 19. Jahrhunderts in Europa und Lateinamerika - sie alle orientierten sich an Kategorien wie der Selbstbestimmung des Menschen, der Volkssouveränität und der Republik der Citoyens.

(aus: »Blätter« 9/2002, Seite 1119-1131)
Themen: USA, Krieg und Frieden und Wirtschaft

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